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Der ruhr:HUB – eine zentrale Anlaufstelle für digitale Themen in der Ruhr-Region

Der ruhr:HUB bildet eine zentrale Anlaufstelle für die digitale Wirtschaft in der Region. Oliver Weimann leitet den ruhr:HUB, mit Sitz im Deutschlandhaus in Essen. Wir haben mit ihm über das Potential des Ruhrgebiets gesprochen­.

 

Oliver, auf welche Initiative wurde der ruhr:HUB gegründet?

Der ruhr:HUB wurde auf Initiative von Digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen (DWNRW) gegründet. Die DWNRW wurde unter dem letzten Wirtschaftsminister Garrelt Duin zusammen mit Tobias Kollmann, Beauftragter für Digitale Wirtschaft NRW, ins Leben gerufen.

 
Warum wurde sich für den Namen ruhr:HUB entschieden und keine städtebezogene Bezeichnung gewählt?

Die Gesellschafter des ruhr:HUB sind die Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr sowie die Business Metroploe Ruhr GmbH. Vor diesem Hintergrund hat es sich angeboten einen Namen zu wählen, der sich auf die ganze Region bezieht und keine Stadt in den Vordergrund stellt. Ich glaube ehrlicherweise, dass wir als Ruhrgebiet nur dann eine Chance haben, wenn wir die Szene als Ganzes begreifen. Dafür müssen wir die Metropolenregion Ruhr als Einheit betrachtet und wegkommen von dem vorherrschenden Kirchturmdenken.

 

Wie arbeitet der ruhr:HUB konkret mit Startups und etablierten Unternehmen zusammen?

Wir wollen die zentrale Anlaufstelle für Digitalisierung im Ruhrgebiet sein. Das heißt, wir bündeln Organisationen, Initiativen, Technologiezentren, Businessplan-Wettbewerbe aber auch private Initiativen. Es ist ein sehr wichtiges Ziel für uns, verschiedenen Akteure und Angebote zusammenzuführen. Das aktive Matchmaking zwischen den unterschiedlichen Zielgruppen in der Region, steht für uns im Vordergrund. Wir wollen Investoren in die Region zu holen und ihnen den Mehrwert des Ruhrgebiets verdeutlichen. Weiterführend fördern wir die Startup- und Gründerkultur im Ruhrgebiet. Die klassische Ausbildung zielt weiterhin darauf ab, Karriere im Konzern zu machen. Dieses Denken wollen wir aufbrechen.

 

Was bietet der ruhr:Hub konkret an?

Der ruhr:HUB unterstützt das Ökosystem mit zahlreichen Angeboten. Wir bieten 40 Arbeitsplätze auf über 500 qm². Trotzdem sind wir kein klassischer Coworking Space, sondern vielmehr ein Ort im Ökosystem, an dem Projekte ihren Anfang nehmen.

Wir glauben daran, dass aktives Netzwerken und Veranstaltungen für Unternehmen und Startups einen wertvollen Beitrag leisten können. Deshalb veranstalten wir unter anderem die Startup-Nights abwechselnd in Essen und Dortmund, die Experience Days und die startupweek:RUHR.

Für den Mittelstand und die Konzerne in der Region hat der ruhr:HUB ganz konkrete Leistungen entwickelt, um die digitale Transformation voranzutreiben. Darunter fallen Challenge-Pitches und Hackathons sowie die Organisation und Betreuung von Accelerator-Programmen wie dem Universalhome Accelerator. Gemeinsam mit Partnern bietet der ruhr:HUB „Checkup-Workshops“ zum Thema digitale Transformation und hilft die richtigen Kooperationspartner zu finden.

 

Oliver Weimann bestätigt die Stärke des Ruhrgebiets, welches sich durch zahlreiche Hochschulen, Konzerne und einen starken Mittelstand auszeichnet. Dies sind klare Standortvorteile, die der Ruhr-Metropole ein starkes Gesicht nach außen verleihen. Der ruhr:HUB ist ein essentieller Bestandteil, um auch in Zukunft Innovation und Kooperationen der unterschiedlichen Akteure zu fördern.

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